Kühles Eis und heiße Diskussionen

Veröffentlicht am 27.08.2017 in Allgemein

Die Bundestagskandidation verteilt Eis

Bundestagskandidatin und Jusos spendieren Eis

Wer bei den sommerlichen Temperaturen am vergangenen Samstag eine Abkühlung suchte, fand auf dem Balinger Marktplatz eine nette Überraschung: Die Jungen Sozialdemokraten (Jusos) Zollernalb hatten nicht nur einen Infostand aufgebaut, sondern auch den nostalgischen Eiswagen der Familie Ranallo organisiert. In diesem war neben dem Besitzer die SPD-Bundestagskandidatin Stella Kirgiane-Efremidou zu finden – sie packte ebenfalls mit an und gab den Passanten Eiscreme aus.

Während des gemeinsamen Eisessens blieb außerdem genügend Zeit für Diskussionen und Fragerunden. Zahlreiche junge Leute legten einen Halt am Eiswagen ein und trugen Kirgiane-Efremidou sowie den Jusos ihre Herzensanliegen vor: So wünschten sich Berufsanfänger mehr Wertschätzung für ihre Arbeit in den Betrieben und Institutionen, was Juso-Pressesprecher Kai Hautmann entschieden unterstützte. Der Bisinger Azubi hob hervor, dass die SPD für eine Mindestauszubildendenvergütung kämpfe, was insbesondere Auszubildenden in Sozial- und Dienstleistungsberufen zugutekäme. Des Weiteren würden die Sozialdemokraten für eine Stärkung der Handwerksausbildungen sowie des Meisterbrief einstehen. Ebenfalls zur Sprache kam Kritik an maroder Infrastruktur: Einige Jungwähler beklagten das langsame Internet und den schlecht ausgebauten Zugverkehr in der Region. Die Juso-Kreisvorsitzende und Albstädter Gemeinderätin Lara Herter schloss sich dem an und betonte: „Wir müssen endlich mehr investieren – wenn heute an der Infrastruktur gespart wird, zahlt unsere Generation morgen die Rechnung!“ Vor allem im ländlichen Raum wolle die SPD Bundesgelder in den Ausbau des Glasfasernetzes, des ÖPNV und der Straßen stecken, um die Spaltung zwischen Stadt und Land zu überwinden.

Kirgiane-Efremidou zog zum Ende der Eis-Aktion eine Bilanz: „Viele Menschen sind bislang unentschlossen, wem sie am 24. September ihre Stimmen geben wollen – deshalb werden wir in den kommenden Wochen noch mehr als zuvor im Wahlkreis unterwegs sein und das direkte Gespräch mit den Bürgern suchen.“

 

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