Oppermann: „Liebe Stella, du gehörst in den Bundestag“

Veröffentlicht am 13.09.2017 in Allgemein

Thomas Opperman in Bisingen

Hoher Besuch in der Hohenzollernhalle Bisingen: Thomas Oppermann, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, folgte der Einladung der beiden SPD-Bundestagskandidaten Martin Rosemann aus dem Wahlkreis Tübingen und Stella Kirgiane-Efremidou aus dem Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen - und traf sich mit rund 150 hungrigen Genossen zum Mittagessen.

Bei Kartoffelsalat und Schnitzel blieb es nicht nur kulinarisch anspruchsvoll: Der Gast aus Berlin berichtete zunächst ausführlich über die Erfolge der SPD innerhalb der Großen Koalition in den zurückliegenden vier Jahren: „Die SPD hat gearbeitet und vieles durchgebracht, wie etwa den Mindestlohn“, so Oppermann. Damit und an vielen anderen Stellen habe man für das Leben der Menschen im Land einiges bewirken können. Unlängst seien aber die Gemeinsamkeiten mit der CDU aufgebraucht. Hinzu komme, dass die CDU „keinen Plan für die Zukunft hat“ und keinen Gestaltungswillen aufweise. Als Beispiel dafür nannte Oppermann das Thema Rente, wo die CDU - anders als die SPD, die ein Steuerkonzept vorgelegt habe - keinen Handlungsbedarf vor 2030 sehe, etwas zu ändern: „Damit verschließt die Kanzlerin die Augen vor drohender Altersarmut“ so der SPD-Politiker. Die SPD stehe für mehr soziale Gerechtigkeit und grenze sich damit deutlich von der CDU aber auch der FPD deutlich ab: bei der Bildung, der Pflege, den Steuern, der Gesundheit, der Arbeit und an vielen anderen Stellen mehr. Deutschland müsse nach Ansicht vor Oppermann in seine Zukunft investieren. Steuerüberschüsse dürften nicht "im Sparstrumpf des Finanzministers" versinken, sondern müssten in die Infrastruktur des Landes fließen, so der SPD-Politiker. Mit Martin Rosenmann und Stella Kirgiane-Efremidou habe die SPD in der Region zwei ausgezeichnete Kandidaten, die es beide verdienst hätten, als Abgeordnete in den Bundestag einzuziehen: „Liebe Stella, du gehörst in den Bundestag“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende. Die SPD-Politikerin mahnte Notwendigkeit und Dringlichkeit eines zweiten Mandats für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen an. Diese Region werde seit Jahren angehängt; dies deutlich zu machen sei „kein Schlechtreden“, sondern das Benenne von Tatsachen, „gerade auch weil es mir darum geht, daran künftig etwas zu ändern“.

 

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